StartseiteZäumePeruanische Jatos

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Das peruanische Zaumzeug,

besteht aus einem Halfter mit Führstrick (jaquima), dem Kopfzeug (cabeza) mit Zügeln (riendas) und den Augenklappen (tapa ojos). Alle Teile des Zaumzeuges zusammen nennt man "jato". Ergänzt werden diese Teile noch durch kleine Sperrhalfter (bozalillo) und Nasenriemen aus Leder oder Metall (gamarilla), welche aber nur für kurze Zeit beim Training benutzt werden. Von Rindern oder Ziegen wird das Fell abgeschabt. Die verbleibende pergamentartige Haut wird in millimeterfeine Streifen geschnitten und mühsam verflochten (bis zum 36 Streifen). In die einzelnen Streifen werden Silber- oder Edelstahl-verzierungen eingearbeitet.


Die Herstellung des Zaumzeugs ist äußerst aufwendig.
Am Kopfzeug ist das Gebiss befestigt, bestehend aus einer Stange mit mehreren Rollen (eine Art Kandare mit kurzen Anzügen). Von den unteren Ringen der Kandare gehen die schweren Zügel ab, die zusammengeführt werden und als langes Ende in einem peitschenartigen Fortsatz enden.
Der Paso Peruano wird einhändig mit durchhängendem Zügel geritten. Durch das Gewicht der Zügel und korrekte Ausbildung spürt das Pferd im Maul schon kleinste Hilfen und kann bei entsprechender Ausbildung fast unsichtbar geritten werden. Über das Kopfzeug kann das Halfter mit Führstrick gezogen werden. Der Führstrick wird aufgerollt und am Sattel befestigt. Die Augenklappen sitzen als Zierde über den Augen, werden aber in Europa meist nur auf Turnieren oder Showauftritten verwendet.


Galerie Jatos

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Jato, hell
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